Juli 16th, 2010 von Sabine

Rund um den Genfer See gibt es noch heute viele Spuren der Römer. Sie führen zu Wein, gutem Essen und wunderbaren Mosaiken.  Cäsar besiedelte das Land rund um den Genfer See mit Veteranen aus dem errungenen Sieg. Die Helvetier sind ca. 600 vor Christus Richtung Provence gezogen, um neues Land zu erschließen.  Dabei  haben sie die Pläne von Julius Cäsar durchkreuzt, der sie unbedingt vor Ort halten wollte, als Bollwerk gegen die Nordgermanen. In einer Schlacht bei Montmort hat er die Helvetier dann geschlagen. Wenn man sich auf einer Reise in der französischen Schweiz auf die Spuren der Römer begibt, kann man erfahren, wie die Geschichte nach dieser Schlacht weiter ging. Da die Position für Cäsar strategisch wichtig war, zwang er nicht nur die Helvetier zum Bleiben, sondern sorgte auch für römische Besiedlung des Gebietes. Auch die Römer waren schon von der landschaftlichen Schönheit der Genfer See Region beeindruckt. Sie bauten Villen mit Bädern und Mosaiken und legten neue Städte mit Tempeln, Marktplätzen und Thermen an. Über die Rhone ließ sich die Region um den Genfer See problemlos mit den großen Häfen im heutigen Südfrankreich verbinden. Das heutige Nyon am Genfer See war eine dieser römischen Kolonien. Auch die Namen der Weinberge der Region lassen sich häufig auf lateinische Ursprünge zurück führen.

Wer ins Genfer See Gebiet, den Kanton Vaud reist, kann so heute viel erleben auf einer Reise. Er kann geschichtliche Eindrücke mit faszinierenden Naturerlebnissen verbinden.  Es gibt Führungen durch die ehemalige Römerstadt Aventicum, frischen Fisch aus dem See und Wein von den Hängen mit den ursprünglich lateinischen Namen.  Die Römer bekamen Parzellen, der Weinberge geschenkt.. dafür stehen die Chancen heute eher schlecht, auch bei besonderer Tapferkeit. Icon Wink in Auf den Spuren der Römer

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