August 9th, 2010 von Sabine

Gerade im Jahr 2010 wenn die Metropole Ruhr Kulturhauptstadt ist,  ist es für viele Urlauber ein passender Anlass das Ruhrgebiet auf einer Kurzreise zu erkunden und dabei herauszufinden, was ist typisch für das Ruhrgebiet ? In einem Satz beantwortet, Ruhrgebiet bedeutet Kontrast. Über die Vielfalt informiert man sich besten schon im Vorfeld, es gibt viele Portale mit Touristik Informationen.

Im Ruhrgebiet erlebt man Großstädte wie Essen, Dortmund oder Duisburg, die sich auf mittelalterlichen Fundamenten entwickelt haben. Aber auch andere Großstädte, wie Oberhausen, Gelsenkirchen oder Herne, die durch Kohlebergbau, Eisen- und Schwerindustrie innerhalb weniger Jahrzehnte regelrecht ausgewuchert sind gehören zum Ruhrgebiet.  Aber man sieht auch einige Kleinstädte mit immer noch dörflicher Struktur. Auch Wasserwege hat das Ruhrgebiet zu bieten. Im Westen den Rhein, als Achse zwischen Ruhr und Emscher.  Zusätzlich gibt es auch künstliche Wasserwege wie den Rhein-Herne oder Dortmund-Ems-Kanal. Dazwischen gibt es große Wald-, Weide- und Ackerflächen. Stadt, Land, Fluss und diesem Jahr ganz besonders auch die Kultur, im Ruhrgebiet erscheint alles miteinander verflochten.

Die Region wurde in einem relativ kurzen Zeitraum vom Menschen grob und dauerhaft „umgemodelt“.  Unsichtbarer Hohlraum unter der Landschaft, sichtbare Halden und Bergsenkungen in der Landschaft sind Zeugnisse dafür. Auch die gut ausgebauten Verkehrswege zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Ruhrgebiet bedeutet Kontrast zwischen Landschaft, Schwerindustrie und Kultur. Ein gutes Bild dafür, ist ein Bauer, der seinen Acker pflügt, während im Hintergrund die Kamine einer Eisenhütte qualmen. Heute ist die Aufgabe eher, das Erbe der Schwerindustrie in die Gegenwart zu integrieren.  Lösungsansätze sind die Kulturveranstaltungen in den Gebäuden, Ausflugsarchitektur auf den Halden wie Wanderwege und Mountainbike Pisten… und und.. also alles in allem ein kontrastreiches Programm. Viele gute Gründe für eine Kurzreise ins Ruhrgebiet.

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