Dezember 1st, 2010 von Sabine

Madrid ist nach London und Berlin die drittgrößte Stadt Europas, allein das Zentrum hat einen Durchmesser von drei Kilometern. Dementsprechend viel gibt es zu sehen und zu erleben. Verspiegelte und verschnörkelte Fassaden faszinieren mindestens genauso wie der Tapas Duft in den Gassen.

Natürlich kommt es darauf an, wie viel Zeit man in der spanischen Hauptstadt verbringen kann. Den Tag sollte man zumindest einmal mit einem Frühstück im Café San Ginés beginnen, in dem man heiße Schokolade mit Churros, dem Madrider Spritzgebäck, frühstücken kann. Das Café befindet sich in einer Seitengasse der Calle Arenal, von wo aus man zum königlichen Theater spazieren kann. Direkt dahinter findet man das Königliche Schloss und den Dom der Heiligen Almudena. Das Madrid der Habsburger erschließt sich einem an der Plaza Mayor. Im Paseo del Arte befinden einige der bekanntesten Pinakotheken der Welt: das Prado-Museum, das Thyssen-Bornemisza-Museum und das Centro de Arte Reina Sofía. Letzteres ist sehr berühmt für seine Werke der modernen Kunst. Kunstinteressierte sollten sich für die Werke in den Museen auf jeden Fall ein paar Stunden reservieren.

Wenn dann noch Zeit bleibt sollte man sich auch einen Luxus Spaziergang durch das Viertel Salamanca gönnen. Auf der sogenannten Goldmeile finden sich innerhalb eines Kilometers Geschäfte der bedeutendsten Modefirmen, Dekorateure und Juweliere.

Auf die unterschiedlichsten Gesichter der Madrider Nacht kann man sich in einer der zahllosen Tapas Bars vorbereiten. Nachts quillt in Malasana aus Bars, Clubs und Restaurants das Leben auf die Straßen. Das Viertel Chueca ist noch bunter und blinkender. Chueca ist zwar bekannt als Gay Viertel Madrids, aber hier sind alle willkommen. Die Nacht in Chueca ist bekannt für die Energie, die sie ausströmt. Die exklusivsten Terrassen und Bars Madrids befinden sich im Stadtviertel Salamanca ganz nahe beim Shopping Luxus.

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