Dezember 16th, 2011 von Sabine
Eine Zugreise in Thailand ist weitaus komfortabler als in Europa. Das ganze Land ist von vier Zugstrecken durchzogen, alternativ zum Zugfahrplan reist man mit dem Fernreisebus. Der Zugverkehr ist vorbildlich organisiert, die Züge sind pünktlich. Verantwortlich dafür zeichnet die staatliche Eisenbahngesellschaft State Railways of Thailand.
Der Knotenpunkt für den Eisenbahnverkehr ist Bangkok. Die Hauptlinien verbinden im Norden die Hauptstadt und Chiang Mai. Die Nord-Ost-Linie führt nach Nong Khai sowie Pattaya im Südosten. Auf der Südlinie gelangt der Reisende nach Surat Thani [Koh Samui, Phangan] und hinunter an die malaiische Grenze, nach Butterworth.
Auf längeren Strecken sollten die Sitzplätze vorab reserviert werden.
Die Innenausstattung
Für den Komfort bei einer Zugreise in Thailand sorgt die bewährte Einrichtung in den Abteilen. Vermutlich unterschieden sich darin aber auch die Zugtypen, bei denen der Gast zwischen Special Express Diesel Railcar, Rapid Train und Special Express wählen kann.
Bei der Zugreise in Thailand profitiert der Tourist von der bequemen Innenausstattung der Zugabteile. Insbesondere die Schlafwagen sind sehr zu empfehlen. In der Breite sehr geräumig, können allein Europäer mit Länge der Schlafkojen in Konflikt geraten. Über Nacht werden die gegenüberliegenden Einzelsitze zum Schlafen zusammengeschoben, die Länge der Liegefläche ist für die etwas geringere Körpergröße von Asiaten sehr gut geeignet.
Gute Verpflegung
Alle Wagen haben bei der Zugreise in Thailand eine wie ein Restaurant eingerichtete Kantine. Der Zugreisende wird auch am Platz mit Reisgerichten versorgt. Durch die Bedienung im Abteil genießt der Reisende einen Service wie im Restaurant. Zu Beginn seiner Tour kann er aus dem Menü auswählen.
Januar 18th, 2011 von Sabine
Die chinesische Glitzermetropole boomt nach wie vor und ist mit der Expo 2010 noch ein weiteres Mal über sich hinaus gewachsen. Für die Expo 2010 ließ die Regierung 5,28 Quadratkilometer an den Ufern des Huangpu umpflügen. Aber das ist natürlich nicht der einzige Superlativ den Shanghai zu bieten hat.
Shanghai liegt an der Ostküste Chinas, südlich der Yangtse-Mündung und ist in zwei Gebiete unterteilt: das moderne Pudong und das „alte“ Puxi. Beide Stadtteile Shanghais werden durch den Huangpu Fluss getrennt und durch eine der längsten Hängebrücken der Welt miteinander verbunden. Der Kontrast zwischen den alten historischen Gebäuden und den modernen Hochhäusern ist beeindruckend für jeden Besucher der Stadt.
Mindestens genau so konträr sind die Reiseerlebnisse, die in Shanghai möglich sind. Natürlich sollten Jade Buddha Temple, der Bund, Yu Yuan Garden, die Old French Concession Area, Xintiandi, der People’s Square and das Shanghai Museum bei einem Sightseeing nicht fehlen.
Aber auch die Unterhaltungsangebote bieten ein kontrastreiches Programm. In Shanghai gibt es den weltweit einzigen Barbie Flagshipstore mit Spa Behandlungen „for Barbie and me“… ok, wahrscheinlich eher was für Mädels
. Jazz Begeisterte sollten sich einen Besuch im Peace Hotel gönnen. Hier spielt seit fast 30 Jahren hinter der historischen Fassade The Peace Hotel Old Jazz Band. Sieben betagte Männer, die täglich eine buntgemischte Schar von Jazzfreunden anziehen. Junge Frauen aus der chinesischen Provinz ebenso wie westliche Touristen kommen schon nachmittags an. Die Band präsentiert eine Art chinesischen Jazzrythmus und beginnt gegen 19 Uhr 30 zu spielen. Die Bar, in der sie spielen, scheint seit Jahrzehnten unverändert, vom Ambiente und vom Personal her. Bestimmt ist das eine wunderbare Gelegenheit, um sich von den rasanten Entwicklungen da draußen zu erholen.
September 2nd, 2010 von Sabine
Mekong Flussreisen gehören wohl mit zu den ganz besonderen Reiseerlebnissen. Der Mekong zählt mit seinen ca. 4500 Kilometern Länge zu den größten Flüssen der Welt. Der Verlauf führt von der Quelle im tibetischen Hochland bis zur Mündung ins Chinesische Meer durch sechs Länder.
Der Verlauf und die Wasserführung des Mekong variieren stark nach Jahreszeit. Durch Schmelzwasser, saisonalen Monsunregen oder eine Trockenperiode können bis zu 15m Unterschiede in der Wassertiefe entstehen. Die Tiere und Pflanzen im Mekong haben sich diesen Wechseln zwischen Dürre und Überflutungen angepasst. Die Artenvielfalt ist ähnlich groß wie entlang des Amazonas. Der Mekong gilt im Gegensatz zu anderen Strömen Asiens als ökologisch noch relativ intakt.
Geplanter Bau von Staudämmen
Zurzeit sind im Verlauf des Unteren Mekongs 11 Staudämme für Wasserkraftwerke geplant. Diese Staudämme würden jedoch eine erhebliche Bedrohung für einige der größten Süßwasser Fischarten darstellen, die zur Zeit noch ihren Lebensraum im Mekong haben. Dazu gehört zum Beispiel der Riesen-Stachelrochen, der bis zu 600 kg schwer und bis zu 5 Metern lang werden kann. Ähnlich bedroht wäre unter anderen auch der Siamesische Riesenkarpfen. Durch den Bau der Staudämme wären die Wanderrouten der Fische durchbrochen und die Laichgründe wären nicht mehr erreichbar. Dies würde einen Kollaps der Populationen verursachen.
Auch die Landwirtschaft würde von den Projekten sicherlich in Mitleidenschaft gezogen werden, da die Böden bei den Überflutungen neu befruchtet werden.
Es gibt also einige gute Gründe eine Mekong Flussreise etwas Zeit näher zu planen, wenn man die Landschaft noch als nahezu intaktes Ökosystem erleben möchte. Natürlich sind dies auch gute Gründe die betreffenden Projekte von Naturschutz Organisationen wie zum Beispiel des WWF zu unterstützen.
März 12th, 2010 von Sabine
Gorkana bedeutet übersetzt Kuh Ohr, und der Legende nach ist hierin der Gott Shiva neugeboren zur Welt gekommen.
Wer schon länger immer mal vom Aussteigen geträumt hat, aber sich nicht so ganz dafür entscheiden kann, der sollte es vielleicht einmal mit Aussteigen light versuchen, eine Reise nach Gorkana. Hängematten unter Palmen, traumhafte Strände, wallfahrende Hindus und unzählige Hippies, das alles gibt es in Gorkana zu erleben. Paradise Beach ist die südlichste der vier Traumbuchten, die sich an Gorkana anschließen. Es führt keine Straße hier hin, entweder man erreicht die Bucht mit einer Wanderung oder mit dem Boot. Hier ist das neue Hippie Paradies, nachdem in Goa inzwischen fast schon Ballermann Flair herrscht. Hierher kommen Menschen, die im Schatten liegen und lauschen wollen, der inneren Stimme und dem Rauschen des Meeres. Im Lager am Paradise Beach schlafen die Reisenden unter freiem Himmel, am Om Beach verkaufen Indische Mädchen Blütenketten. Im Dorf Gorkana erlebt man das berühmte indische Chaos. Das Arabische Meer gilt an dieser Stelle als heilig. Deswegen erlebt man hier einen nie abreißenden Strom wallfahrender Hindus. Nichthindus dürfen nur noch in wenige Tempel Gorkanas, offenbar waren die freizügigen Sommerkleider den Brahmanen doch zu viel, und sie haben Hauverbot erteilt. Einer der wenigen Tempel, die man noch betreten darf ist der Rama Tempel. Dort schlägt ein alter Mann eine Glocke, damit die Götter wissen, dass man da ist und ruft die Namen der Götter aus, Hanuman, Shiva, Ganesha. Zum Abschied bekommt man noch einen roten Punkt zwischen die Augen gemalt, dorthin wo das dritte Auge ist. Mit dem dritten Auge schaut man durch die bloße Erscheinung hindurch auf das Wesen der Dinge und vielleicht auch auf die eigene Seele aus einer neuen Perspektive.
Ferienhäuser in Asien sind eine günstige Möglichkeit zum Übernachten.